Foto: Ute Latendorf


Foto: Ute Latendorf


 

Nach der Clownsausbildung entdeckte meine Fotofreundin Ute Latendorf in der Kunsthalle Hamburg in mir den Clown. Damit fingen die Aktivitäten als Clownin an.
Ihre Ideen und meine ließen uns mehrere Jahre in Hamburg tätig sein - in Gebäuden und in der Öffentlichkeit. Nach dem Auftritt bei Ole von Beusts Neujahrsempfang entstanden die Hamburger Aktionen "Ein Lächeln für Hamburg". Ich wurde beim Neujahrsempfang nämlich gefragt, was ich für ein Original sei. Meine spontane Antwort war: ich bin ein Lächeln für Hamburg. Die Clownin Wusele empfand ihre Aufgabe darin, nach Hamburg ein Lächeln für die Menschen zu bringen. Manch einem Bürger fiel es nicht leicht, die Clownin wieder anzulächeln. Wir waren auf bekannten Plätzen in Hamburg bei Sehenswürdigkeiten z.B. im Hafen, im Zoo, am Hauptbahnhof..

Die Clownin und die Kunst
Da der Clown seine Gefühle zeigt, ist die Kunsthalle auch ein guter Ort für das Clownsein. Es war das Spiel mit der Kunst. Weiter mit dem Spielen, Neugierigsein. Im Harburger Helmsmuseum konnten sich Jonathan Meese und Daniel Richter, zwei große Künstler, in bestimmten Räumen verwirklichen, da die Räume später renoviert wurden. Ute erfuhr davon. Die Clownin machte sich mit Ute auf dem Weg, um da mitzuspielen. Das Thema hieß "Der archäologische Schrecken".

Gesellschaft und Kritik
Zeitungsmeldung: Das Hundertwassercafé soll abgerissen werden. Die Clownin ist traurig darüber und zeigt es.
Ca. 100 Aufführungen bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, alten und behinderten Menschen gab die Clownin in Deutschland und im europäischen Ausland.

Die Kirche und ihre Narren und religiöse Veranstaltungen.
So zeigte sich die Clownin in Hamburg-Harburg zu dem Thema "Narren Gottes" in der Kirche. Damit die Kinder und Menschen bei der Aktion "Vesperkirche" in der Kirche was zu lachen haben, hatte sie an einem Sonntag ihre Nische.
In Hamburg kam der Dalai-Lama zu Besuch und begrüßte die Clownin.